„Duisburg und seine Bäume“- Gastbeitrag im Duisburger Jahrbuch

Im November 2016 wurde das „Duisburger Jahrbuch 2017“ des Mercator Verlags veröffentlicht und wie in jedem Jahr, griff auch diese Ausgabe die Themen auf, die die Bürgerinnen und Bürger in letzter Zeit besonders beschäftgit haben. Zu diesem Anlass wurden unsere Ratsfrauen Claudia Leiße (Fraktionsvorsitzende) und Anna von Spiczak (umweltpolitische Sprecherin) eingeladen, einen Beitrag zu den Entwicklungen der Baumschutzpolitik aus den letzten zwei Jahren zu verfassen.

Der Artikel beschreibt die Entwicklung des Umgangs mit dem städtischen Grün, der seinen Anfang vor zwei Jahren an der Mercatorstraße nahm.

„Was wir damals noch nicht wussten: Die brutalen Fällungen an der Mercatorstraße waren nur der Anfang einer »unheiligen Allianz«, die den aktiven Baumschutz in Duisburg beerdigte. Rückblickend betrachtet waren eben diese Ereignisse an der Mercatorstraße dafür ausschlaggebend, dass sich Bürgerinnen und Bürger wieder intensiv mit dem Thema Baumschutz beschäftigten. Wir selbst hätten vorher nicht für möglich gehalten, dass die Grundkonflikte aus den 1980er Jahren zwischen Umwelt- und Naturschutz einerseits und Stadtplanung andererseits im 21. Jahrhundert mit seinen internationalen Klimaabkommen in Duisburg immer noch gegenwärtig sein könnten.“

Die Bilanz der Ratspolitik von CDU und SPD seither, ist erschreckend: Das Absägen von etwa 100 Alleebäumen im Stadtgebiet, die Überplanung von ca. 100 ha Landschaftschutzgebiet und Waldfläche für Bebauung, sowie die Abschaffung der Baumschutzsatzung, der viele tausend Baumfällungen im Stadtgebiet folgten. Eine Politik der Grünvernichtung hat sich im Rathaus etabliert, zum großen Unbehagen vieler Bürger*innen und Bürger. Das Thema hat natürlich auch uns sehr bewegt und umgetrieben, daher danken wir dem Mercator Verlag dafür, dass er dieses wichtigen Anlegen in seinem Jahrbuch thematisiert hat.

Den Beitrag „Duisburg und seine Bäume“ aus dem Duisburger Jahrbuch können Sie nun hier herunterladen. Bitte berücksichtigen Sie, dass der Artikel bereits im November 2016 veröffentlicht wurde und somit unter dem damaligen Stand der Dinge betrachtet werden muss.

Das Duisburger Jahrbuch können Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung des Vetrauens erwerben.

Anna von Spiczak und Claudia Leiße (v.l.) bei der Veröffentlichung des Duisburger Jahrbuchs, im November 2016

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