Duisburg lehnt das DOC am Güterbahnhof ab!

Die Duisburger Bürger*innen haben am 24. September 2017 abgestimmt. Mit 110.343 JA-Stimmen ( 51,09 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen) für den Bürgerentscheid wurde der Ratsbeschluss für ein Designer Outlet Center auf dem  alten Güterbahnhofsgelände aufgehoben.

Mindestens für 2 Jahre dürfen die Planungen für ein DOC auf diesem Gelände nicht fortgeführt werden.

„Dieses Ergebnis ist ein Riesenerfolg für die Initiative ‚JA zu Duisburg. Kein DOC.‘ und ein Zeichen für mehr und direkte Demokratie. Es beweist auch, wie sehr sich die Duisburger*innen mit ihrer Stadt identifizieren. Daran kommt kein Investor vorbei, auch keine Verwaltungsspitze oder die Kommunalpolitik,“ so Gerd Schwemm, Mitinitiator des Bürgerentscheids und Geschäftsführer der Grünen Ratsfraktion. „Die GRÜNEN Duisburg freuen sich riesig über diesen tollen Erfolg. Wir danken allen, die dieses Ergebnis durch ihr Engagement möglich gemacht haben.“

„Das Abstimmungsergebnis ist eine Verpflichtung für uns, uns jetzt für eine positive Gestaltung der Duisburger Innenstadt zu engagieren“, so Claudia Leiße, Fraktionssprecherin der Grünen Ratsfraktion. „Wir laden schon jetzt alle Einwohner*innen, engagierten Einzelhändler*innen, interessierte Investoren, Stadtentwickler*innen und Künstler*innen ein, gemeinsam an der weiteren Entwicklung der City zu einer lebendigen, attraktiven und liebenswerten, einer urbanen Innenstadt zu arbeiten. Auch die Stadtverwaltung und die Kommunalpolitik sind zu einer konstruktiven Zusammenarbeit aufgefordert. „

Die GRÜNEN werden auch prüfen, wie die optimale Nutzung des alten Güterbahnhofes zügig realisiert werden kann, wie die vorhandenen Pläne aktualisiert und umgesetzt werden können. Dabei appellieren Sie auch an Herrn Krieger, sein Versprechen einzulösen, das Gelände im Falle eines Sieges des Bürgerentscheids zurück zu verkaufen. Die GRÜNEN Duisburg wollen sich vehement für eine zügige Entwicklung dieser Fläche einsetzen, mit intensiver und transparenter Beteiligung der Duisburger Bürger*innen.

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