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Stadtentwicklung im Duisburger Süden

Bissingheim_DiskussionDerzeit bewegt uns besonders die geplante Bebauung des Bahnareals in Wedau.

Die besondere Eile der politischen Beschlüsse ohne Bürgerbeteiligung lehnen wir entschieden ab. Bei einer von der Bezirksfraktion veranstalteten Diskussion kamen trotz kurzfristiger Einladung 90 EinwohnerInnen nach Bissingheim. Die rege Debatte zeigte, dass noch viele Fragen offen sind und wesentliche Teile der Planung von den Bürgern abgelehnt werden.

Wir werden die Anregungen der Bürger in die politischen Beratungen aufnehmen.

Ein Pressebericht zur Veranstaltung findet sich unter Presse.

 


Was uns für Duisburg-Süd wichtig ist

  • Bürgerbeteiligung zulassen und ausbauen
  • Ausbau der erneubaren Energien beschleunigen
  • Anstrengungen des Umweltschutzes intensivieren
  • Umzug der GNS aus Wanheim vor 2022
  • Nachhaltiger Umbau der Industrie
  • Radverkehr und ÖPNV ausbauen
  • Intelligente Lenkung des Schwerlastverkehrs
  • Erweiterung des Düsseldorfer Flughafens entgegenwirken
  • Sozialverträgliche Haushaltssanierung
  • Miteinander der Kulturen fördern
  • Kampf gegen Zwangsprostitution
  • Jugendverbandsarbeit unterstützen

Wir haben genug von einer investorengelenkten Stadtentwicklung, von undemokratischen Entscheidungsprozessen und einem schlecht ausgebautem ÖPNV. Wir wollen eine bunte Stadt Duisburg, in der Vielfalt gedeihen kann, niemand aufgrund seiner Herkunft oder sexuellen Identität diskriminiert wird und kreative Ideen wachsen können. Wir wollen, dass alle Einwohner*innen gehört und beteiligt werden, anstatt sie zu übergehen und an die Seite zu schieben.

 

Ein neuer Supermarkt in Rahm

Warum Grüne ein Neubaugebiet befürworten.

In Duisburg-Rahm wird über die Bebauung im Rahmerbuschfeld diskutiert. Ein Antrag von SPD, Grünen und Linken sieht die Ausweisung der jetzigen Grünfläche als Bauland vor.

Grundsätzlich lehnen wir die geplante großflächige Bebauung auf jetzigen Freiräumen im Duisburger Süden ab. Im Zusammenhang mit der Aufstellung eines Flächennutzungsplanes haben wir gegen eine Reihe von geplanten oder optionalen Baugebieten gestimmt. Der Flächenverbrauch für weitere Einfamilienhaussiedlungen ist unserer Meinung nach viel zu groß. Mit der Nutzung vorhandener Baulücken lässt sich ein Wohnraumbedarf in Duisburg gut abdecken. Die von der Stadtverwaltung und dem Oberbürgermeister gewünschte Ansiedlung von zahlungskräftigen Düsseldorfern auf Kosten der Landschaft im Duisburger Süden lehnen wir Grüne ab. Daher unterstützen wir auch die Bürgerinitiativen zur Verhinderung eines großen Neubaugebietes am Angerbach in Huckingen.

In Rahm stellt sich für uns eine andere Situation. Der vorhandene Supermarkt ist wegen der zu kleinen Ladenfläche längerfristig nicht zu betreiben. Die Konzepte der Lebensmittelketten lassen leider keinen Raum für kleinere Ladenflächen. Für die Nahversorgung der Rahmer ist aber ein Lebensmittelmarkt sehr wünschenswert. Bei der Suche nach einer geeigneten Fläche in Rahm ist nur das Rahmerbuschfeld übrig geblieben. Ein anderer möglicher Standort in Rahm ist uns nicht bekannt. Zu einem lebenswerten Stadtteil gehört aber auch eine funktionierende Nahversorgung. Weite Anfahrtswege nach Großenbaum oder Huckingen sind für uns keine gute Alternative.

Eine ursprüngliche Planung der Stadt sah die vollständige Bebauung des Rahmerbuschfeldes vor. Die Bezirksvertretung hat sich hier bereits für eine deutliche Verkleinerung des Baugebietes auf weniger als die Hälfte der Fläche ausgesprochen. Im südlichen Teil könnte ein Supermarkt entstehen. Die Größe der Einzelhandelsfläche ist dabei durch unseren Antrag bereits deutlich begrenzt. Es soll eben kein großer Markt wie in Huckingen, sondern ein für den Stadtteil ausreichender Markt entstehen. Erste Ideen eines möglichen Investors sehen eine an den nebenstehenden Ventenhof angepasste Bebauung und den Erhalt fast aller Bäume vor.

In Abwägung der widerstreitenden Ziele eine Grünfläche zu erhalten oder eine maßvolle Bebauung zu ermöglichen, haben wir uns daher für den Erhalt eines Nahversorgers in Rahm entschieden.

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3 Kommentare

  1. Ein Grüner

    Hallo „Grüne“,
    nach der Abstimmung gestern im Bezirksamt, sollten Sie ihren Spruch „der Süden ist grüner als du denkst“ überdenken. Denn als Grüne haben Sie gestern Ihr Motto und den Grundgedanken Ihrer Partei mit Füssen getreten und FÜR die Umwandlung des Landschaftsschutzgebietes in Bauland gestimmt – und das am Rand eines Naturschutzgebietes. Ich hoffe, dass sich alle Wähler daran erinnern und die Grünen aus der Bezirksvertretung verbannen. Denn das, wofür Sie gestimmt haben, ist widersprüchlich zu dem, wofür Sie eigentlich seit dem 16. Dezember 1979 stehen.

    Antworten
  2. Horstmann

    Dietrich Horstmann
    Kothenstr.17
    47269 Duisburg

    Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

    Von: Dietrich Horstmann
    Datum: 31. März 2016 um 09:38:19 MESZ
    An: redaktion.du-sued@nrz.de
    Betreff: Rahmerbuschfeld

    Vielen Dank für die ausführliche Berichterstattung zum Rahmerbuschfeld.

    Das Hauptargument für den neuen „Nahversorger“ ist die Sorge, daß es wie in Ungelsheim und anderen Stadtteilen zur Schließung des Geschäftes kommen könnte. Das halte ich für äußerst unwahrscheinlich. In Rahm geht es um das genaue Gegenteil: Ausweitung statt Schrumpfung. Warum will Edeka denn einen größeren Markt? Weil sie etwa befüchten, daß der alte Pleite macht ? Im Gegenteil, sie wollen, daß die wahre Goldgrube von ehemals Großkemm und Müller und heute Dröschel noch mehr Gewinn einbringt. Da sind andere Interessen im Spiel. Die Argumente, daß es mit real und dem gerade erweiterten NETTO gut erreichbare Supermärkte gibt, werden deshalb einfach nicht gelten gelassen. Stutzig macht die plötzliche Eile. Es seien nur langfristige Planungen.2027 erst. Ja, der schnelle Profit drängt.
    Da es sich um viel Geld geht, kann man sich denken, wie so etwas läuft. Was vor allem bei einer größtmöglichen Koalition im Bezirk und Rat in dieser Frage zum Nachdenken anregt. Da gibt es Druck von vielen Seiten. Lebensmittelkonzerne, Architekten, Immobilieninvestoren, Baukonzernen usw. . Interessenten haben sich ja schon öffentlich gemeldet . Die Zeche zahlen die Rahmer mit überfluteten Kellern. Die Kommune mit Infrastrukturkosten, die sich niemals durch die erwarteten Steuerzuwächse amortisieren, wenn auch noch die 60-80 neuen Häuser im Landschaftsschutzgebiet hinzukommen. Nicht unerheblich ist natürlich auch der Sozialneid auf die angeblich privilegierten Rahmer. Solche Politik endet in Wahlenthaltung oder bei Protestparteien. Wodurch sich dann aber auch nichts ändert, weil die sich alle aus denselben Futtertrögen ernähren.

    Dietrich Horstmann
    Kothenstr.17
    47269 Duisburg

    Antworten
  3. Best Helmut

    Hallo die Damen, Hallo die Herren
    Da ich hoffe das Grün auch noch immer für GRÜN= Leben steht, schreibe ich Sie an.
    Wie kommt es das der Baumschutz aufgehoben wurde?
    Ich sehe hier im Wohnpark DU- Großenbaum, Am Golfplatz, wie die Verwaltung mit unseren Bäumen umgeht. Es ist die 3. Woche das hier ein Massaker stattfindet. Ich kann behaupten es ist keine Baumveredelung oder Oberflächen- Veredelung ist, sondern eine Schande was hier abläuft.Nicht nur ich bin Derjenige der sich darüber ärgert. Die Natur wird geschädigt und Geld verbrannt. Unverständlich für mich ist es warum KYOTO stattgefunden hat, wenn sich a) die Regierung und b) die Kommunen und C) die Städte sich an nichts mehr halten was Naturschutz angeht. Angeblich dürfen Tannen abgehackt werden, weil darunter nichts mehr wächst (Falschaussage) und nun dürfen die weitern Bäume ohne wenn und aber gefällt werden. Welche verantwortungslosen Politiker erlauben so etwas in der Zeit des Klimawandels? Vor 25 Jahren wurde in den Medien darüber berichtet, dass wir einen Urwald von der Größe des australischen Kontinentes benötigen um die Balance von CO2 abbau und O2- Erzeugung zu halten. Was machen wir im kleinen un großen dafür? Wir zeigen auf Brasilien und Sumatra. Ich brauche hier nicht ins Details zu gehen aber darauf genau kommt es an, nicht nur in der Natur. Was ich möchte, ich mir wünsche: Das nirgendwo unfachmännisch und nur zum Zwecke der Geldschaufelei jede Hausverwaltung / Hausmeisterei Gemeingut zerstören kann. Wo finde ich dazu Hilfe in den Apparaten? Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Best

    Antworten