Besser Wohnen im Problemquartier?

Wohnungspolitischer Stadtspaziergang in Marxloh und Bruckhausen

Wer
  • Daniela Schneckenburger, bis zur Auflösung des Landtages bau- und wohnungspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion und Vorsitzende der Enquete-Kommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel“
  • Ingrid Fitzeck, grüne OB-Kandidatin
  • LandtagskandidatInnen der Duisburger Grünen Ozan AksuDr. Birgit Beisheim
  • Claudia Leiße, Ratsmitglied, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr, Sprecherin des grünen AK Stadtentwicklung und Verkehr
  • Urban Rhizome: Christine Bleks und Mustafa Tazeoglu

Wann:

  • Donnerstag, 10.05.2012 um 14.00 Uhr

Wo:

  • Rosenpavillon, Warbruckstr. 51

Bildberichte sind willkommen und möglich

Am kommenden Donnerstag, 10.05.2012 besucht Daniela Schneckenburger Duisburg-Marxloh und Bruckhausen. Geführt von „Urban Rhizome“ (Christine Bleks und Mustafa Tazeoglu) wird sie sich ein Bild von der lokalen Wohnsituation machen.

Der längerfristige Leerstand wächst seit Jahren kontinuierlich und liegt in beiden Stadtteilen deutlich über der stadtweiten Quote von 4,4%: in Marxloh bei 10,9% und in Bruckhausen bei 15,3%. (Quelle: Wohnbericht 2011 der Stadt Duisburg).

Während der Stadtteilführung wird es außerdem um die Themen „interkulturelles Zusammenleben“ und „Bildung in sozial schwachen Stadtteilen“ gehen. Bildung ermöglicht die Zukunfts- und Anschlussfähigkeit eines Stadtteils. Dafür benötigen wir neue Ideen und Formate.

Als konkretes Beispiel wird im Anschluss an die Führung das Projekt „Tausche Bildung für Wohnen“ vorgestellt:

Studierende, Auszubildende, TeilnehmerInnen des Freiwilligen Sozialen Jahres und sozial engagierte MitbürgerInnen erhalten kostenlosen Wohnraum.

Im Gegenzug setzen sie ihre individuellen Kompetenzen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein. Neben dem unverzichtbaren sozialen und pädagogischen Engagement, spielen Kenntnisse zur Vermittlung von Sprach-, Medien- und schöpferisch-gestalterischen oder handwerklichen Kompetenzen eine Rolle. Darüber hinaus werden sie zu Impulsgebern, Ansprechpartnern, Vorbildern, Bezugspersonen und Tutoren für die Kinder und Jugendlichen vor Ort und wirken somit direkt in den Stadtteil hinein.

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