Syrien – Keine (politische) Lösung in Sicht: Einladung der Duisburger Grünen und der LAG Europa/Frieden/Internationales zur öffentlichen Podiumsdiskussion

Die brutalen Gräueltaten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) haben den bereits drei Jahre andauernden Krieg in Syrien schlagartig zurück ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geholt.

Seit mehr als drei Jahren herrscht Bürgerkrieg in Syrien, der bereits 190.000 Todesopfer gefordert und Millionen Menschen vertrieben hat. Friedeninitiativen und weitere Vermittlungsversuche blieben bislang wirkungslos. Auch die Genf-II-Konferenz im Januar 2014 hat keine Ergebnisse für eine politische Lösung des Konflikts gebracht.

Seit dem Vormarsch durch die brutale Terrormiliz der IS hat sich das geändert und der Konflikt steht wieder an der Spitze der internationalen Agenda. Die barbarische Inszenierung des Abschlachtens hat regional wie international eine Welle von Abscheu und Entsetzen ausgelöst. Gleichzeitig bekommt der IS aber auch großen Zulauf aus dem Nahen Osten, Nordafrika und Europa. Moderate Rebellen- und Oppositionsgruppen geraten hingegen zunehmend zwischen die Fronten und kämpfen nun sowohl gegen das syrische Regime als auch gegen IS.

Nach Jahren des Zögerns hat das rasche Vorrücken von IS die Amerikaner und Europäer dazu bewogen, nun doch militärisch in Syrien und dem Irak zu intervenieren. Eine internationale Koalition unter Führung der USA bekämpft IS seitdem mit gezielten Luftschlägen. Gleichzeitig liefern zahlreiche Staaten, darunter auch Deutschland, Waffen an die kurdischen Peschmerga und in Zukunft wohl auch an syrische Rebellengruppen. Angesichts des vermeintlich größeren Übels IS, werden zunehmend Stimmen laut, die auch eine Kooperation mit Assad nicht mehr ausschließen.

Eine konkrete politische Strategie ist jedoch noch nicht zu erkennen.

Auf der öffentlichen Podiumsdiskussion möchten wir über den regionalen Konflikt diskutieren und wie die Gewaltspirale beendet werden kann.

Mit uns diskutieren:

  • Der Bochumer Bundestagsabgeordnete Frithjof Schmidt, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages.
  • Die Journalistin Martina Sabra, fundierte Kennerin des Nahen Ostens. Frau Sabra bereist die Region regelmäßig.

Ort und Zeit:

Samstag, 15. November 2014, 16 bis 18 Uhr.

Im Babasu, Bismarckstr. 120, 47057 Duisburg

Der Eintritt ist kostenlos.

verantwortlich: Andie Wörle, Mitglied im Kreisvorstand und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Europa/Frieden/Internationales. andie.woerle(at)gruene-duisburg.de, 0172-5642218.

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