Zu viele Tauben und zu viel Beton auf Schulhöfen trüben die Aufenthaltsqualität in Duisburg. Die GRÜNEN bringen in die kommenden Haushaltsverhandlungen Lösungsvorschläge im Bereich Umwelt, Klima und Naturschutz ein.
Die Stadttauben in Duisburg polarisieren: Die einen empfinden sie pauschal als Plage, die anderen sorgen sich um die Gesundheit und das Wohl der Tiere. Zweifellos ist der Taubenkot ärgerlich und das Gewimmel der Taubenschwärme störend. Deshalb wollen die GRÜNEN ein Taubenhaus auf den Weg bringen, um Mensch und Tier etwas Gutes zu tun. Ratsfrau Kathrin Selzer erläutert den Antrag: „Im Taubenhaus finden die Tiere sicheren Unterschlupf und artgerechtes Futter. Die betreuenden Fachleute können leicht die Eier gegen Attrappen austauschen und so die Population schonend reduzieren. Außerdem können verschnürte Füßchen und andere medizinische Probleme der Tauben behandelt werden.“ Wenn das Pilotprojekt in der Innenstadt erfolgreich ist, kann es auf andere Bezirke mit großer Taubenpopulation übertragen werden.
Versiegelte Flächen im Stadtgebiet verstärken die Effekte des Klimawandels und die negativen Auswirkungen auf die Menschen. Die Schulhöfe der knapp 130 Schulen in Duisburg bestehen zu großen Teilen aus Beton und wandeln sich bei Sonneneinstrahlung zu Hitzeinseln. Bei Starkregen wiederum leiten sie das Wasser ungebremst in die Kanalisation, die vollläuft und Überschwemmungen bildet. Ratsfrau Kathrin Selzer zeigt das Potenzial der Schulhöfe auf, wenn man sie entsiegeln würde: „Für die Kinder und Jugendlichen ist ein begrünter Schulhof attraktiver zum Ausruhen in der Pause. Auch als grünes Klassenzimmer an heißen Tagen oder zur Umweltbildung wären die Grünflächen bestens geeignet. Neben Kühlung filtern Pflanzen Schadstoffe aus der Luft und geben Sauerstoff ab. Dadurch verbessert sich das Mikroklima der Lernumgebung und die Schüler*innen profitieren unmittelbar.“
Die GRÜNEN wollen die Entsiegelung und Begrünung auf einem Schulhof erproben und bei Erfolg auf weitere Schulen ausweiten.
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