Zum dritten Mal in Folge hat die grüne Ratsfraktion bei „Jugend im Rat“ der Jugendbotschaft Duisburg mitgemacht. Dabei werden Interessierte im Alter von 16 bis 21 eingeladen, an den Sitzungen und Gremien ihrer favorisierten Fraktion teilzunehmen.
Marika Brunotte war fleißig. Die junge Frau hat mehrere Ratssitzungen besucht, den Ausschuss für Umwelt, Klima und Naturschutz, den Schulausschuss und den Integrationsrat. Außerdem hat sie an internen Arbeitskreisen und Fraktionssitzungen teilgenommen. Und alles parallel zum Abitur, das sie voraussichtlich im Frühsommer am Landfermann-Gymnasium in der Tasche hat. Ansprechpartnerin und „Patentante“ bei den GRÜNEN war Ratsfrau Kathrin Selzer, die selbst zu den jüngeren Mandatsträgerinnen im Stadtrat gehört: „Dieser kommunalpolitische Kosmos hat seine eigenen Regeln, Begriffe und Gepflogenheiten. Ich konnte mich gut in Marika hineinversetzen, weil ich mir die gleichen Fragen zu Beginn meines Engagements gestellt habe. Sie ist wissbegierig und hat sich schnell zurechtgefunden. Es wäre toll, wenn sie sich auch nach dem Projekt einbringen möchte. Die Kommunalpolitik kann frischen Wind und junge Menschen gut gebrauchen.“
Für Marika war die Erfahrung bei „Jugend im Rat“ ein spannender Einblick in die Stadtpolitik: „Ich habe viele verschiedene Lebensrealitäten der Duisburger*innen in den Fachausschüssen kennengelernt. Überraschend war, dass mich auch Themen wie der städtische Haushalt und die Finanzen interessiert haben. Obwohl ich kein spezifisches Fachwissen vorweisen kann, konnte ich die Debatten gut nachvollziehen. Ich verstehe jetzt besser, wie Verwaltung und Fraktionen arbeiten und funktionieren. Sehr zu empfehlen für junge Leute, die sich für Politik interessieren und die Zukunft mitgestalten wollen!“
Das Projekt „Jugend im Rat“ wird fortgeführt. Interessierte können sich an die Jugendbotschaft Duisburg wenden und werden an ihre Lieblingsfraktion vermittelt. Die GRÜNEN nehmen gern weitere Jugendliche mit in die Gremien, um die Kommunalpolitik transparenter zu machen und die Demokratie zu stärken.
(im Bild von links: Marika Brunotte und Kathrin Selzer)
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