Bewegung und Hitzeschutz für Senior*innen


Ältere Semester leiden stärker unter Hitzetagen und brauchen mehr Schatten, z. B. durch mobile Bäume. An Bushaltestellen sollen außerdem barrierearme, fest installierte Sportgeräte Senior*innen zur Bewegung anregen. Die GRÜNEN im Seniorenbeirat stellen dazu Anträge.

Die Zahl der Hitzetage im Duisburger Stadtgebiet steigt stetig als eine konkrete Auswirkung der Klimakrise auf unsere Stadt. Hitzetage machen besonders gesundheitlich beeinträchtigten Menschen zu schaffen, darunter viele Senior*innen. Deshalb sollen an aufgeheizten Orten in der Stadt mobile Bäume in großen Pflanzkübeln aufgestellt werden. Sie spenden als Sofortmaßnahme Schatten und kühlen die Umgebungstemperatur. Langfristig sollen die Bäume vor Ort eingepflanzt werden und dauerhaft die Umgebung mit ihren positiven Auswirkungen aufwerten. Ältere Menschen können Hitzetage so besser aushalten und bleiben mobiler, wenn sie Schattenplätze in der Stadt finden.

Die Wartezeit an Bushaltestellen kann zukünftig zum leichten Training genutzt werden: Barrierearme, seniorengerechte und fest installierte Sportgeräte sollen einfache ermöglichen. So können besonders ältere Menschen an sicheren Geräten im öffentlichen Raum ihre Beweglichkeit schulen. Gerd Schwemm von den GRÜNEN im Seniorenbeirat fordert insgesamt mehr Angebote für Ältere: „Duisburg soll für alle Menschen lebenswerter werden. Unsere Stadt ist eine der heißesten in Deutschland. Darunter leiden besonders die älteren Semester. Sie müssen durch Schattenplätze geschützt und unterstützt werden. Auch in Sachen Bewegung kann viel mehr gemacht werden. Barrierearme Geräte an Haltestellen für kleine Sporteinheiten bringen Schwung ins Leben. Ältere Herrschaften mit mobiler Einschränkung haben in Duisburg kaum Gelegenheiten, sich sportlich zu betätigen. Das wollen wir der Gesundheit und Zufriedenheit willen dringend ändern.“

In anderen Städten gibt es ganze „Seniorenspielplätze“ oder Bewegungsparcours für alle Generationen.

Neuste Artikel

Newsletter: Februar 2026

Klimawandel und politische Ignoranz steigern Duisburgs Risiko

Pressespiegel 02.-09.02.2026

Ähnliche Artikel