Live-Blog der Ratssitzung am 17.11.2025


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Warum ist die Ratssitzung am 17.11.2025 so wichtig?

In dieser Sitzung wird festgelegt, welche Personen in welchen Gremien der neuen Legislatur sitzen werden. Dabei geht es zum Beispiel um Ausschüsse wie den Kulturausschuss oder den Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr und den jeweiligen Vorsitz, aber auch um Beiräte oder Aufsichtsratsposten wie Zoo oder filmforum. Mit Hilfe der Verfahren D’Hondt und Hare/Niemeyer werden die Stimmen der Wähler*innen in Sitze in den Gremien umgerechnet. Bedeutet: Je besser das Wahlergebnis war, desto mehr Plätze bekommt eine Fraktion. Jede Fraktion erstellt Ranglisten ihrer Leute für alle Gremien. Vorrangig und teils verpflichtend sind Ratsleute auf den Plätzen dieser Ranglisten. Aber auch weitere Aktive der Parteien können sich aufstellen lassen.

Die Ausschüsse mit möglichst vielen eigenen Personen zu füllen, ist hilfreich für die politische Arbeit. So können mehr Stimmen für eigene Anträge gesichert werden und sie werden eher angenommen. In Sondergremien wie Aufsichtsräten können die Mitglieder Nachfragen zu internen Vorgängen stellen und die Ausrichtung des städtischen Unternehmens mitgestalten.

Um ihre Chancen auf Gremienplätze zu erhöhen, können sich Fraktionen mit anderen zusammenschließen und eine gemeinsame Liste einreichen. Oder sie können anderen Fraktionen Leihstimmen geben, wenn sie welche „übrig“ haben. Diese Absprachen hinter den Kulissen kommen auch unter Fraktionen zustande, die sonst eher selten an einem Strang ziehen. Da die Gremienwahlen zuweilen geheim abgestimmt werden, wird der Ausgang mit Spannung erwartet, denn schon eine einzige Stimme kann einen Unterschied in der Sitzverteilung machen.

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