In der Bezirksvertretung Rheinhausen haben sich die GRÜNEN und Die Linke zu einer Fraktion zusammengeschlossen. Andrea Lutz und Oktay Tepe wollen linksrheinisch Verbesserungen im Bereich Verkehr, Ökologie und bei sozialer Gerechtigkeit erarbeiten.
Viele Menschen in Rheinhausen werden durch das hohe Verkehrsaufkommen beeinträchtigt. Zahlreiche LKW durchqueren den Bezirk auf ihrem Weg zum und vom Logport. Grüne und Linke wollen eine schonende Verkehrsführung und intakte Straßen erwirken. Zudem sollen Radwege ausgebaut und sicherer werden. In die Expansion des Logportgeländes III sollen die Anwohner*innen stärker einbezogen werden, um ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Wohnqualität und Wirtschaftsstärke zu erreichen. Mehr sozialer Wohnungsbau ist im Bezirk auch dringend nötig, um die Menschen mit geringem Einkommen vor ständig steigenden Mieten zu schützen.
Andrea Lutz von den GRÜNEN hat sich Folgendes vorgenommen: „Ich möchte zusammen mit meinem neuen Fraktionskollegen in den kommenden fünf Jahre Verbesserungen im sozialen und ökologischen Bereich sowie für die Infrastruktur erreichen. Natur- und Klimaschutz stehen in unserem grünen Stadtteil auch ganz weit oben. Ebenso möchten wir mit den Menschen im Bezirk in einen konstruktiven Austausch kommen und ihre Bedürfnisse in die Stadtplanung einfließen lassen.“
Oktay Tepe von Die Linke ergänzt: „Rheinhausen hat viel zu bieten und viel zu verlieren, deshalb wollen wir für die vielfältige Gesellschaft soziale Gerechtigkeit erringen. Wir wollen mit den statt über die Menschen sprechen und sie in Belange einbeziehen, die ihren Alltag betreffen. Damit schaffen wir noch mehr Verbundenheit untereinander und mit dem Bezirk. Ich weiß, dass Linke und Grüne sich hier gut ergänzen werden.“
In der ersten Hälfte der Legislatur übernimmt Andrea Lutz den Fraktionsvorsitz, in der zweiten Hälfte Oktay Tepe.
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