Der Glasfaserausbau im Stadtgebiet gestaltet sich schwierig. Im Westen von Duisburg herrscht Unklarheit über Anschlüsse, Koordination der Anbieter und Kosten der Arbeiten. Die Fraktion aus Grünen und Linken in der Bezirksvertretung Rheinhausen fordert Antworten.
Bis Ende Februar, also in fünf Wochen, ist laut Telekom der Anschluss ans Glasfasernetz geplant. Wann die Kundschaft blitzschnell im Internet unterwegs sein wird, steht auf einem anderen Blatt. Andere Anbieter haben noch kein Startdatum ausgegeben. In Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen sind noch Tiefbauarbeiten im Gange. Teilweise zum wiederholten Mal, weil die bereits 2023 verlegten Leerrohre nicht für alle Anbieter passen. Einige Adressen werden laut Plan gar nicht ans Breitbandnetz angeschlossen. Mit einer Anfrage wollen Grüne und Linke Licht ins Dunkel bringen.
Andrea Lutz von den Grünen kritisiert die mangelnde Abstimmung: „Wir wollen wissen, wann die Rohre verlegt, die Leitungen gezogen, die Baustellen beendet und die Menschen endlich im Glasfasernetz unterwegs sind. Außerdem stellt sich die Frage, wer die doppelten Kosten für die Tiefbauarbeiten übernimmt, weil unterschiedliche Leerrohre verlegt werden mussten. Da hätte man sich im Vorfeld auf ein für alle Anbieter nutzbares Format einigen können.“
Oktay Tepe von den Linken erwartet klare Informationen für betroffene Anwohner*innen: „Die Menschen in Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen sind verunsichert und bekommen nur bruchstückhaft Antworten. Manche wissen nicht, ob und wann sie ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Eine konkrete Ansprechperson und eine aktuelle Übersicht des Status‘ quo mit Antworten zu den gängigen Fragen sind dringend erforderlich.“
Eine ähnliche Situation offenbart sich im Bezirk Homberg, Ruhrort, Baerl. Auch dort wird eine Anfrage in die Bezirksvertretung eingebracht.
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