Um das Stadtgebiet für den klimafreundlichen Radverkehr attraktiver zu machen, soll der Alltagsverkehr per Rad vereinfacht werden. Deshalb möchten die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mitte prüfen lassen, ob die Fischerstraße in Wanheimerort für Radfahrende freigegeben werden kann.
Bisher heißt es in der reinen Fußgängerzone „runter vom Rad und schieben“. Dabei sollten alltägliche Wege mit dem Drahtesel wie zum Supermarkt oder zum Arztbesuch erleichtert werden. So steht es im Mobilitätskonzept Duisburg geschrieben, das 2023 vom Rat beschlossen wurde. In anderen Teilen Duisburgs klappt die gemeinsame Nutzung der Fußgängerzone per Pedes und per Rad gut. Auf der Oststraße in Neudorf beispielsweise gibt es nur selten Konflikte deshalb, dabei ist die Oststraße um einiges schmaler.
Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mitte, Dr. Gabriele Siegert, wünscht sich die erweiterte Nutzung: „Wenn wir klimafreundliche und gesundheitsfördernde Mobilität stärken wollen, muss es mehr einfache und kurze Wege für Radfahrer*innen geben. Es würde auch die Parkplatznot und den Kraftverkehr verringern, wenn sich mehr Menschen aufs Rad schwingen würden. Mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ können wir dies auf der Fischerstraße leicht und kostengünstig umsetzen. Natürlich bedeutet es, dass Rad- und Fußverkehr aufeinander Rücksicht nehmen, aber das ist in allen Fußgängerzonen mit Radverkehr der Fall.“
Ergänzend dazu soll die Verwaltung prüfen, ob auf der Fischerstraße zusätzliche Radstellplätze entstehen können, zum Beispiel auf Höhe der Targobank.
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