Die Duisburger Stadtautobahn soll nach Plänen der Autobahn GmbH in Meiderich als Hochtrasse gebaut werden. Dies würde die Lebensqualität im Stadtteil maßgeblich mindern. Betroffene Anwohner*innen der A 59 können erneut schriftliche Einwände erheben, weil die Pläne geändert wurden.
Gesundheitsschädlicher Lärm und Abgase würden bei der auf bis zu zehn Spuren und in Hochlage ausgebauten A 59 nochmal merklich zunehmen. Deshalb wird in Duisburg schon lange die Tunnelvariante gefordert. In der aktuellen 2. Offenlage der Pläne hat die Autobahn GmbH zwar einige Änderungen vorgenommen, aber keine, die die Menschen entlang der Route entlasten würden. Deshalb können betroffene Bürger*innen erneut ihre Argumente gegen die Hochlage der A 59 einbringen. Der Zeitraum zur Einsicht in die neuen Pläne ist vom 10.03. bis 09.04.2026, die Einwendungen können bis zum 11.05.2026 eingereicht werden.
Kathrin Selzer, grüne Ratsfrau und Mitglied der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck unterstützt das Aufbäumen: „An den trüben Aussichten für Meiderich und Hamborn hat sich leider nichts geändert. Deshalb können nochmal alle Betroffenen die Chance nutzen und ihre Bedenken äußern. Eine riesige Autobahn in einem so dicht besiedelten Gebiet ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß, weil die Negativauswirkungen klar auf der Hand liegen. Andere Städte haben auch einen Tunnel bekommen, warum soll das für Duisburg nicht möglich sein? Die Lebensqualität in den betroffenen Stadtteilen und deren Zukunftsfähigkeit muss endlich berücksichtigt werden.“
Die Stadt Duisburg hat im Internet den aktuellen Planungsstand der A 59 und die Möglichkeiten zu Einwendungen aufgeführt. Der Meidericher Bürgerverein organisiert erneut Infostände, um bei den Einwendungen zu helfen.
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