Wer mit dem Rad über die Friedrich-Ebert-Brücke von Homberg nach Ruhrort kommt, wird von Autos oft zu spät als geradeaus-fahrend erkannt. Ein Schild vor der Abzweigung zum Richard-Hindorf-Platz soll den Kraftverkehr darauf hinweisen und vor Unfällen schützen. Die Fraktion von GRÜNEN und LINKE stellt dazu in der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl eine Anfrage.
In Duisburg gibt es einige brenzlige Situationen für Radfahrer*innen. Die auf der Ruhrorter Seite der Friedrich-Ebert-Brücke gehört dazu. Aus Homberg kommend macht der Radweg am Richard-Hindorf-Platz einen kleinen Schlenker nach rechts, als würde man um die Kurve beim Brückenturm fahren wollen. Dann quert man mit dem Rad die rechtsabbiegende Fahrspur, um zum Friedrichsplatz zu kommen. Dies führt regelmäßig zu Irritationen und Beinahe-Unfällen mit dem abbiegenden motorisierten Verkehr. Deshalb soll ein zusätzliches Schild auf die Gefahrenstelle aufmerksam machen.
Sabine Reinen von den GRÜNEN macht sich für Unfallprävention stark: „Die Brücke über den Rhein wird sowohl von Autos als auch von Rädern stark befahren. An diesem neuralgischen Punkt wird die Fahrtrichtung der Radfahrer*innen oft falsch eingeschätzt. So kommt es zu gefährlichen Manövern, bei denen man genötigt wird zu bremsen. Ein Zusatzschild würde die Gefahrenstelle ankündigen und vorausschauendes Fahren begünstigen.“
Harald Jansen von Die Linke benennt den größeren Rahmen: „Wäre das Mobilitätskonzept als verbindliche Vorgabe beschlossen worden, müsste sich die Verwaltung nicht mit diesen vielen Einzelfällen beschäftigen. Allein in dieser Sitzung befassen wir uns mit abgesenkten Bordsteigen, Querungshilfen, Tempo-30-Zonen und unsicheren Gehwegen. Alles sehr kleinteilig und zeitintensiv, während die Menschen in Duisburg unter den Umständen leiden.“
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