Der Toeppersee darf nicht baden gehen!


Das beliebte Naherholungsgebiet im Duisburger Westen hat mit Herausforderungen zu kämpfen: Algenbefall, Vermüllung der Grillwiese, schlechte Wege, fehlende Toiletten. Die Fraktion aus Grünen und Linken in der Bezirksvertretung Rheinhausen möchte von der Verwaltung wissen, wie sie auf diese immer wiederkehrenden Punkte reagiert.

Gutes Wetter lockt besonders viele Menschen an den linksrheinisch gelegenen Toeppersee: Sie kommen zum Spazieren oder Spielen, führen ihre Hunde aus, grillen und haben eine gute Zeit. Alle Jahre wieder treten aber Schwierigkeiten auf, die den Aufenthalt beeinträchtigen: Müll liegt auf den Wiesen oder stapelt sich neben viel zu kleinen Abfallbehältern. Algenbefall gefährdet die ausgeführten Hunde. Schlaglöcher auf den Wegen erschweren Rollstuhlfahrer*innen oder Kinderwagen die Nutzung. Es fehlen Toiletten abseits der Gastronomie, besonders barrierefrei sind sie Mangelware.

Andrea Lutz von den Grünen ist unzufrieden: „Gerade für jene, die keinen eigenen Garten zur Verfügung haben, sind unsere Seen beliebte Ausflugsziele. Deshalb ist es ein Unding, dass die Verwaltung nicht in der Lage ist, gute Bedingungen für die Freizeitnutzung zu schaffen. Es müssen beispielsweise viel größere Abfallbehälter aufgestellt und regelmäßig geleert werden. Die Maßnahmen kann man sich aus dem Meidericher Stadtpark abgucken; da läuft es inzwischen viel besser.“

Oktay Tepe von den Linken ergänzt: „Gerade Menschen mit Einschränkung in der Mobilität sind auf den groben Schotterwegen mit zahlreichen Löchern aufgeschmissen. Sie werden hier von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgegrenzt. Wann geschieht endlich die angekündigte Sanierung der Wege? Jedes Jahr aufs Neue werden die gleichen Faktoren kritisiert, worauf die Stadt Duisburg nur unzureichend reagiert.“

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