Im Meidericher Stadtpark geht’s um die Wurst


Bei gutem Wetter wird im Meidericher Stadtpark gegrillt. Um diese Freizeitnutzung weiterhin zu ermöglichen und Ärgernisse zu verringern, bringt die Fraktion aus GRÜNEN und Linken in der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck Vorschläge ein, die auch auf andere Stadtbereiche übertragen werden können.

Die Grillfläche im Meidericher Stadtpark ist beliebt. An warmen Tagen treffen sich dort viele Leute und verbringen eine gute Zeit mit Essen und Spielen an der frischen Luft. Gerade für Menschen ohne eigenen Garten ist diese Möglichkeit Gold wert. Deshalb sollen laut der Fraktion aus GRÜNEN und Linken verschiedene Optionen geprüft werden, um ein verträgliches Miteinander zu ermöglichen. Dabei können Best-Practise-Beispiele aus anderen Kommunen helfen, wie die Grillscouts in Köln. Sie heißen die Besucher*innen willkommen, verteilen Mülltüten und informieren freundlich, was gestattet und was verboten ist. So wird ein gemeinschaftliches Miteinander gefördert und die gegenseitige Rücksichtnahme gestärkt.

Ulrike Fai von den Linken erläutert weitere Punkte: „Man soll prüfen, ob eine festgelegte Grillsaison und ein einfaches Anmeldesystem helfen kann. Auf jeden Fall brauchen wir mehr Asche- und Mülltonnen sowie saubere Toiletten. Zudem sollen Falschparker stärker kontrolliert werden, um Rettungswege und Zufahrten von Anwohnenden freizuhalten.“

Kathrin Selzer von den GRÜNEN ergänzt: „Wenn wir mehr Grillflächen im ganzen Stadtgebiet ausweisen würden, würde sich die Situation an den aktuellen Stellen wie in Meiderich merklich entzerren. Die Regeln zur Nutzung sollte die Verwaltung einfach halten und durch ausreichend Personal begleiten. Anstatt Verbote zu erlassen, sollten wir das Angebot ausweiten, damit sich die Lage und die Menschen entspannen können.“

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