Bündnis aus Umweltorganisationen fordert eine zügige Energiewende statt politischer Blockaden
Duisburg, 14. April 2026 – Die Energiepolitik der Bundesregierung steht zunehmend in der Kritik. Insbesondere die geplanten Maßnahmen für den Ausbau der Stromnetze, das neue Heizungsgesetz sowie der Entwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz sorgen für kontroverse Diskussionen. Zudem steigen angesichts des aktuellen Iran-Kriegs die Gas- und Benzinpreise erheblich, was die Situation zusätzlich verschärft.
Ein breites Bündnis aus Fridays For Future, Greenpeace, WWF und weiteren Organisationen fordert die Bundesregierung auf, ihre umstrittenen Gesetzesvorhaben zu stoppen. Stattdessen sollen der Ausbau von Solar- und Windkraft, die Modernisierung der Stromnetze, der Schutz der europäischen Energiewende-Industrie sowie soziale Maßnahmen und günstiger Strom für Wärmepumpen und E-Autos vorangetrieben werden.
Am 18. April finden in mehreren Städten Demonstrationen dazu statt, um mehr Tempo bei der Energiewende einzufordern. Ziel ist es, die Politik zum Handeln zu bewegen und die Zukunft unseres Landes nachhaltiger und gerechter zu gestalten. Das Bündnis gibt alle Informationen dazu unter erneuerbare-energien-verteidigen.de.
Duisburger GRÜNE rufen zur Teilnahme an bundesweiten Demonstrationen auf
Die Duisburger GRÜNEN unterstützen den Aufruf „Erneuerbare Energien verteidigen“ und organisieren eine gemeinsame Anreise per Zug zur Kölner Demo.
Gerd Schwemm aus dem Ortsverein Mitte der GRÜNEN erklärt dazu: „Egal, ob Stadt oder Land – wir alle wollen ein warmes Zuhause, bezahlbare Mobilität und einen gesunden Planeten. Die Energiewende ist entscheidend dafür, doch sie steht auf dem Spiel: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union wollen den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen – zum Nachteil aller. Wir beteiligen uns deswegen an der grünen Klimakampagne ‚Klima. Who cares? We care!‘ “
Deborah Rapp, Sprecherin der GRÜNEN in Duisburg ergänzt: „Die Energiewende ist keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern entscheidet ganz konkret über Lebensqualität, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität – auch hier in Duisburg. Wer sie ausbremst, gefährdet nicht nur den Klimaschutz, sondern auch bezahlbare Energie und sichere Arbeitsplätze. Deshalb setzen wir uns entschlossen für einen schnellen, sozial gerechten Ausbau der Erneuerbaren ein und rufen alle Duisburger*innen auf, gemeinsam mit uns ein klares Zeichen zu setzen.“
Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise zur Kölner Demo ist am 18. April um 10 Uhr vor dem Duisburger Hauptbahnhof. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich dem Protest anzuschließen.
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