Auf der großen Brache an der Steinschen Gasse in Duisburg Stadtmitte soll das neue Verwaltungsgebäude entstehen. Wann der Bau beginnt, ist ungewiss. Die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mitte schlagen für die Übergangszeit vor, die Fläche zu bepflanzen. Damit würde die Artenvielfalt gefördert und die Umgebung gekühlt.
Seit vielen Jahren liegt die Fläche an der Steinschen Gasse zwischen Marienkirche und Müllersgasse brach. Für den Standort ist ein neues Verwaltungsgebäude der Stadt angedacht. Aktuell lässt das Gelände noch die Herzen von Archäolog*innen höher schlagen, weil bei Ausgrabungen historische Mauern und Alltagsgegenstände gefunden wurden. Diese Arbeiten sollen bis zum Sommer beendet sein. Mit einem unmittelbaren Baustart des Verwaltungsgebäudes ist nicht zu rechnen, deshalb wollen die GRÜNEN eine nützliche und schöne Zwischennutzung umsetzen: Durch Pflanzen soll ein üppig bewachsenes Areal entstehen, das Tieren in der zugebauten Innenstadt Lebensraum bietet. Ein Teil der Fläche soll als Erholungsraum für Bürger*innen dienen, damit auch sie den natürlichen Raum mit all seinen Vorteilen genießen können.
Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mitte, Dr. Gabriele Siegert, ist von der Idee überzeugt: „Die Duisburger Stadtmitte heizt sich durch die vielen zubetonierten Flächen stark auf. Eine grüne Insel wäre Entlastung und Entspannung für Mensch und Tier. Besonders in den heutigen Zeiten des Klimawandels ist Begrünung ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadtkulisse. Unversiegelte, bewachsene Areale kühlen die Umgebung, filtern Feinstaub und nehmen bei Starkregen Wasser auf, das sonst die Kanalisation überlasten würde.“
Das Klimawandelanpassungskonzept (KLIAS) der Stadt Duisburg sieht genau solche Maßnahmen vor.
Update aus der Sitzung: Nur Grüne und Linke haben zugestimmt, alle anderen Parteien waren dagegen. Also leider nicht mehr Grün in der Stadt.
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