Die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mitte wollen die geplante urbane Spielfläche am Kuhtor klimaangepasst gestalten. Für die Sitzung am 3. September beantragen sie deshalb, geeignete Flächen zu entsiegeln, Grünflächen anzulegen und standortgerechte Bäume und größere Sträucher zu pflanzen. Auch das Regenwasser soll gespeichert werden und versickern können.
Auf der Fläche der ehemaligen Glaspavillons an der Kuhstraße soll eine temporäre urbane Spielfläche mit verschiedenen Geräten entstehen. Die GRÜNEN hatten dies bereits im vergangenen Jahr gefordert. In der Duisburger Altstadt leben mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren. Bislang fehlt es dort an einem Spielplatz. Dieser soll nach grüner Auffassung so gestaltet werden, dass Jung und Alt einen angenehmen und geschützten Raum vorfinden: Schattenplätze, Entsiegelung und Grünpflanzungen können das Areal aufwerten.
Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mitte, Dr. Gabriele Siegert, erläutert: „Es ist gut, dass mitten in der Innenstadt endlich ein Spielangebot für Kinder entsteht. Aber ein Spielplatz ohne Schatten ist nicht mehr zeitgemäß. Gerade auf einer versiegelten Fläche wie der Königstraße und am Kuhtor muss Klimaanpassung direkt mitgedacht werden. Auch an heißen Sommertagen sollen sich Kinder und ihre Begleitpersonen dort gut und gerne aufhalten. Bäume und größere Sträucher schaffen Schatten, kühlen durch Verdunstung und machen den Ort attraktiver. Gleichzeitig können wir mit Entsiegelung und einer intelligenten Regenwasserbewirtschaftung den Niederschlag vor Ort zurückhalten. Ein Spielplatz mitten in der aufgeheizten Innenstadt darf nicht selbst zur Hitzeinsel werden.“
Die GRÜNEN sehen in der Neugestaltung der Fläche die Möglichkeit, Spielangebot und Klimaanpassung miteinander zu verbinden. Gerade in der Innenstadt sind schattige und begrünte Aufenthaltsorte für alle Besucher*innen wichtig.
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