Wie steht es um den Brandschutz beim Wald in Duisburg-Süd?


Der Sommer 2026 ist der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Westeuropa. Wochenlange Dürre und enorme Temperaturen haben der Natur stark zugesetzt. Besonders Wälder sind durch Brände bedroht. Die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Süd wollen wissen, was zur Vorbeugung getan wird.

Der bisherige Sommer hat mit seinen Hitzeperioden und der begleitenden Dürre gezeigt, dass die Klimakrise kein fernes Schreckensszenario ist, sondern ganz real stattfindet. Mensch und Umwelt werden massiv beeinträchtigt. Eine Folge sind verheerende Waldbrände, sowohl bei unseren europäischen Nachbarn als auch in Nordrhein-Westfalen z. B. im Hürtgenwald.

Angesichts auch zukünftig zu erwartender Hitze- und Dürreperioden wird es besonders wichtig sein, den Brandschutz beim Wald optimal aufzustellen und eine gute Brandprävention zu betreiben. Die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Süd fragen deshalb nach, wie die entsprechenden Maßnahmen beim Wald in Duisburg-Süd aktuell aussehen.

Ingrid Fitzek von den GRÜNEN in der Bezirksvertretung Süd dazu: „Wir wollen wissen, ob es regelmäßige Begehungen durch Mitarbeitende der Forstverwaltung oder der Feuerwehr gibt. Werden z. B. Drohnen eingesetzt oder ist das geplant? Welche weiteren Maßnahmen gibt es, um neue Brände so schnell wie möglich zu entdecken? Da ein Teil der Brände dieses Sommers leider auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen ist, ist Aufklärung zu Brandursachen besonders wichtig. Wir fragen daher nach, ob es entsprechende Aufklärungsmaßnahmen gibt und ob Schulen und Jugendeinrichtungen dabei einbezogen sind. Außerdem wollen wir wissen, ob und wie Brandschutz und Brandprävention angesichts des wachsenden Risikos weiterentwickelt werden sollen.“

Nicht nur Brände bedrohen den Wald. Der Stadtförster Stefan Jeschke beschreibt im WAZ-Artikel vom 31.08.2026 eindrücklich die Schäden des Duisburger Waldes, die der diesjährige Hitzesommer angerichtet hat.

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