Links-Grüner Vorschlag: Trinkwasserbrunnen für Ruhrort


Der diesjährige Hitzesommer hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig freier Zugang zu frischem Trinkwasser ist. Deshalb möchte die Fraktion aus Grünen und Linken in der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl zwei dieser Brunnen in Ruhrort installieren lassen. Der durch viele Veranstaltungen und Tagesgäste belebte Stadtteil bietet sich dafür an.

Trödelmärkte, das Hafenfest, Konzerte oder Kunstprojekte: Ruhrort hat sich in den letzten Jahren zu einem kreativen Stadtteil entwickelt, der viele Gäste anlockt. Für gemütliche Spaziergänge am Wasser kommen die Besucher*innen seit jeher nach Ruhrort. Bei so viel Publikumsverkehr zusätzlich zu den Anwohnenden halten Grüne und Linke es für besonders wichtig, frisches Trinkwasser anzubieten. Die entsprechenden Brunnen sind ein Baustein im Hitzeaktionsplan der Stadt Duisburg. Durch die enge Bebauung und die vielen versiegelten Flächen leidet die Menschen in Ruhrort besonders bei Hitze.

Sabine Reinen von den GRÜNEN beschreibt die Ausgangslage: „Laut Planung ist pro Bezirk ein Trinkwasserbrunnen an hochfrequentierter Stelle vorgesehen. Unserer steht in Homberg am Bismarckplatz. Er ist bei Durst in Ruhrort natürlich nicht hilfreich. Deshalb soll geprüft werden, wie weitere Brunnen realisiert werden können. In Stadtmitte wurden auch zwei Standorte umgesetzt.“

Harald Jansen von Die Linke findet diese Orte passend: „Der Karlsplatz soll durch die Umgestaltung ein Platz der Gemeinschaft werden. Dort kann ein Brunnen die geplanten Hitzeschutzmaßnahmen ergänzen. Außerdem ist der Neumarkt ein intensiv genutzter Platz, der durch einen Trinkwasserbrunnen noch gastfreundlicher und einladender würde.“

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