„Der kleine Prinz“ – eine Herausforderung an alle, die Integration leben wollen

Duisburg, 12.5.2005 – „Der kleine Prinz“ ist ein Projekt bei dem Integration nicht nur auf dem Papier steht, sondern mitten in der Duisburger Innenstadt gelebt werden soll: Eine Gastronomie, die von Menschen mit Behinderungen bewirtschaftet wird.

Die Idee, eine solche Einrichtung an einer exponierten Stelle in der Duisburger Innenstadt zu eröffnen, trägt die Grüne Bürgermeisterin, Doris Janicki, schon seit längerer Zeit in ihrem Kopf und auch in ihrem Herzen. Bei den Kooperationsverhandlungen mit der CDU fiel es der Sonderpädagogin nicht schwer, auch ihre Partner von diesem Projekt zu überzeugen: „Es soll eine Gastronomie sein, die von allen – und ich betone wirklich „allen“ – Duisburgerinnen und Duisburgern, von Vereinen, Institutionen, Fraktionen angenommen wird. Ich stelle mir vor, dass jeder Duisburger nach einem Stadtbummel beim „Kleinen Prinzen“ seinen Kaffee trinkt. Für Betriebsfeiern der Duisburger Vereine und Verbände ist der „Kleine Prinz“ die erste Anlaufstelle,“ so sieht Doris Janicki die Perspektive des „Kleinen Prinzen“.

Im nächsten Jahr, soll „Der kleine Prinz“ in enger Kooperation mit der Duisburger Werkstatt für Behinderte realisiert werden. „Die Planungen sind ganz konkret,“ so die Grüne Fraktionsvorsitzende und ich bin froh, dass ich alle Mitstreiter für den „Kleinen Prinzen“ begeistern konnte. Es ist ja nicht nur ein tolles Angebot für die Bürge rinnen und Bürger unserer Stadt, sondern insbesondere für die Menschen mit Behinderungen, die ihre Fähigkeiten in der Gastronomie unter Beweis stellen können. Es ist eine Herausforderung an alle, die Integration wirklich leben wollen.“

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