GRÜNE loben Duisburger Schulmodell

Duisburg, 31. Mai 2013 – Jungen Menschen eine Chance geben: Das ist das Ziel des Projekts „Duisburger Schulmodell“ der IHK Niederrhein. Bereits im ersten Jahr wurde es zu einem Erfolgsmodell, mehr als 100 Schüler*innen gelang es, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die GRÜNE Fraktion hatte die Gelegenheit, sich mit dem Koordinator der IHK, Yassine Zerari, zu unterhalten und mehr über dieses besondere Konzept zu erfahren.

„Dieses Projekt hilft gerade auch leistungsschwächeren Schüler*innen, indem die Potenziale der Jugendlichen erkannt und ihre Stärken hervorgehoben werden“, so Mustafa Arslan, schulpolitischer Sprecher der GRÜNEN. Außerdem würden Kontakte vermittelt und so Chancen gegeben, die die Schüler*innen sonst nicht hätten. Auch für die Unternehmen gebe es viele Vorteile: So werden sie von der IHK bei der Bewerber*innensuche unterstützt und können so den jungen Menschen der Region eine Zukunftschance bieten. „Wenn man Schüler*innen fördert, die vorher keine Chance auf dem Ausbildungsmarkt hatten, hebt man ein unglaubliches Potenzial und kann dem Fachkräftemangel in der Region und Jugendarbeitslosigkeit entgegenwirken“, meint Mustafa Arslan. Zukünftig müsse eine stärkere Verzahnung der Agentur für Arbeit, der IHK und der Schulverwaltung stattfinden, so dass das Duisburger Schulmodell flächendeckend verankert werden kann.

Das Besondere am Duisburger Schulmodell sei, dass die Schüler*innen dort abgeholt werden, wo sie gerade stehen, meint die GRÜNE Landtagsabgeordnete Dr. Birgit Beisheim. „Durch die lockere, ungezwungene Art – und nicht zu vergessen durch sein Talent als Rapper – kann Herr Zerari die Jugendlichen sehr gut erreichen. Auch Veranstaltungen wie das Azubi Speed Dating kommen bei den jungen Menschen gut an“, so Dr. Beisheim. Durch die Vermittlung von Kontakten zur lokalen Wirtschaft (mittlerweile sind 80 Firmen aus unterschiedlichen Bereichen Teil des Projekts), durch Informationsworkshops und individuelle Sprechstunden eröffne die IHK Möglichkeiten auch nach Misserfolgen im Bewerbungsprozess noch den Traumausbildungsplatz zu bekommen. „Ein echtes Erfolgsmodell“, lautet das Urteil der GRÜNEN.

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