Managergehälter der Unternehmen des Konzerns Duisburg müssen im richtigen Verhältnis zum Budget der Stadt Duisburg stehen.

„Wir präferieren eine Orientierung der Managergehälter am Marktgeschehen und am Budget der Stadt!“ so Sait Keleş, Fraktionssprecher der GRÜNEN Ratsfraktion in Duisburg.

Durch die Ablehnung eines Antrages der Linksfraktion konnte der Eindruck entstehen, als seien die GRÜNEN für die weitere Erhöhung der teilweise ohnehin schon zu hohen Managergehälter der städtischen Unternehmen.
„Es war und ist nicht das Ziel der GRÜNEN, irgendwelche Türen offen zu halten, damit Geschäftsführer-Gehälter zukünftig weiter steigen.“ führt Keleş weiter aus
„Vielmehr ging uns der Antrag der Linken in puncto Deckelung der Gehälter nicht weit genug. Warum sollte das Gehalt eines städtischen Geschäftsführers an den Einkünften der Kanzlerin orientiert sein.“
Die Linksfraktion forderte in Ihrem Antrag an den Stadtrat (der deutlich abgelehnt wurde) eine Deckelung der Managergehälter bei 300 T€, in Anlehnung an das Gehalt der Bundeskanzlerin. Für die GRÜNEN ist dieser Deckelungsansatz zu hoch und auch zu pauschal.
Die Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN fordert eine Reorganisation und Neustrukturierung des Konzern Stadt Duisburg, dazu gehört auch die Einkommensstruktur der Managergehälter. Dies müsse in einem Paket beraten und beschlossen werden. Sait Keleş: „Hierzu sind bereits einige gute Vorschläge im Gespräch, die wir konzeptionell ausarbeiten möchten!“

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel