BV Homberg/Ruhrort/Baerl – Die Rot-grün-rote Kooperation in der BV plant weitere Mosaiksteine zur Neugestaltung Hochheides: Schulstandort Ottostraße soll entwickelt werden

Stück für Stück geht die Planung für Hochheide voran:

Mit der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause am 22 Juni sind drei bemerkenswerte weitere  Mosaiksteine zur Sanierung des Stadtteils Hochheide gelegt worden.

  • Beschlüsse zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes „Fachmarktcenter Moerser Straße“ sowie die zugehörige Änderung des Flächennutzungsplanes Hochheide: Der Bebauungsplanentwurf geht in die letzte Runde, bevor der Rat die eingebrachten Anregungen auswertet und den Satzungsbeschluss fasst.
  • Beschluss über die Ausgestaltung des Verfügungsfonds „Soziale Stadt Homberg–Hochheide “: Hiermit sollen bürgernah und unbürokratisch Mittel für private, kirchliche oder sonstwie nichtstaatliche Aktivitäten außerhalb der zweckgebundenen Städtebauförderungsmittel bereit gestellt werden
  • Ermächtigung des OB, im Rahmen der Zwangsversteigerungsverfahrens zur Ersteigerung der „Weißen Riesen“ Gebote abzugeben: Damit will die Stadt Duisburg noch in diesem Jahr Eigentümerin des ersten Hochhauses werden.

Zuvor waren diese Vorlagen in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Homberg / Ruhrort / Baerl mit Mehrheit von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke auf den Weg gebracht worden.

Hier greifen öffentliche Mittel zum Ankauf der Weißen Riesen und zum späteren Abriss und private Mittel, ineinander. Mit öffentlichen Investitionen werden weitere private angestoßen.

Wie Hans Gerd Bosch (SPD), Dietmar Beckmann (Bündnis90/ Die Grünen) sowie Karl Heinz Trzaskaz (Die Linke) übereinstimmend erklärten, handelt es sich bei dem Sanierungskonzept um ein sehr komplexes, sich über mehrere Jahre erstreckendes Verfahren, an dem permanent inhaltlich gearbeitet werden müsse.

Antrag Entwicklung des Schulstandortes Hochheide

Zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl am 27.August werden die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie die Linke Herr Trzaskaz beantragen, den Schulstandort Hochheide weiter zu entwickeln. Die Verwaltung möge ein Standortkonzept vorlegen.

Durch den Brandschaden an der Turnhalle Ottostraße und die geplante Schließung der Pestalozzischule an der Ottostraße zum Juli 2017 habe  sich nämlich die Situation des Schulstandortes verändert. Der Wiederaufbau bzw. die Neuplanung und Errichtung der Schulsporthalle, die von allen Einrichtungen gemeinsam zu nutzen wäre, ist beabsichtigt. Vor dem Hintergrund dieser Veränderung  und angesichts des baulichen Allgemeinzustandes der GGS Ottostraße erscheint  ihnen eine umfassende Überplanung dieses Schulstandortes, auch unter Einbeziehung der Kita am Hochheider Busch, notwendig.

Bosch: Wir wollen diese Standorte vernetzen und Synergieeffekte nutzen.

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