Anwendung des „Neusser Diversitätskonzepts“ auf die Stadt Duisburg

Der Deutsche Städtetag hat in seinem Positionspapier „Kulturpolitik als Stadtpolitik“ vom 22.09.2015 ein besonderes Augenmerk auf den gesellschaftlichen Aspekt von Kulturpolitik gelegt. „Die kulturellen Werte einer demokratischen Gesellschaft sind heterogen und offen für Veränderungen. In Deutschland legt allein das Grundgesetz verbindliche Werte fest. Die Ausdifferenzierung von Lebensstilen, vor allem in den Städten, ist in den letzten Jahren mit wachsendem Tempo vorangeschritten. Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik hat diese Entwicklung nicht nur zu beobachten, sondern aktiv Beiträge zu leisten, um das friedliche Zusammenleben in der Vielfalt unterschiedlicher sozialer, ethnischer und gesellschaftlicher Gruppen zu unterstützen. […] Politik und Verwaltung müssen Formate und Plattformen entwickeln, um die interkulturellen Elemente einer Stadtgesellschaft sichtbar zu machen.“

Die Verwaltung wird beauftragt
1. zu prüfen, in welcher Weise das kommunale und interdisziplinäre Modellprojekt „Neusser Diversitätskonzept“ auf die Stadt Duisburg übertragen werden kann und
2. einen Entwurf für ein „Duisburger Diversitätskonzept“ vorzulegen.

Verwandte Artikel