Wenn der Hitzetod auf unsere Wälder trifft.

Um sich über die aktuelle Situation vor Ort und die täglichen Herausforderungen der Förster zu informieren, besuchten der Sprecher des NRW-Landesverbandes von Bündnis 90 / Die GRÜNEN Felix Banaszak und die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion Anna von Spiczak den Duisburger Stadtwald.
Fachkundig begleitet wurden sie von Stadtförster Stefan Jeschke. Er veranschaulicht eindrücklich die erschreckenden Auswirkungen der Klimakrise im Duisburger Wald.

Für Felix Banaszak ist deutlich: „Unsere Wälder befinden sich derzeit im Klimastress. Wetterextreme wie die Stürme im Frühjahr, die lang anhaltende Hitze und der ausbleibende Niederschlag sowie der daraus resultierende Schädlingsbefall setzen dem komplexen Ökosystem Wald enorm zu. Viele Bäume sind geschwächt und sterben ab, darunter auch Laubbaumarten, die bisher als klimastabil galten. Die Auswirkungen dessen sind überall im Duisburger Stadtwald sichtbar. Die Förster leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Waldes – doch die Auswirkungen des Klimawandels stellen sie vor große Herausforderungen.“
„Duisburg ist eine der heißesten Städte Deutschlands. Unser Wald leidet in besonderem Maße unter den Folgen der Klimakrise. Trockenheit und Dürre haben den Bäumen zugesetzt und dazu beigetragen, dass Schädlinge wie der Maikäfer oder Pilzarten sich vermehren konnten. Der gesamte Baumbestand ist betroffen.“ ergänzt Anna von Spiczak.

„Unser Wald ist aber auch Teil der Lösung. Er leistet als CO2-Senke einen unersetzlichen Beitrag zum Klimaschutz. Aber auch für den Arten-, Natur- und Gewässerschutz, zur Förderung der Biodiversität sowie als Lebens- und Erholungsraum trägt er eine große Bedeutung. Die immense Bedeutung des Stadtwaldes muss sich in der Prioritätensetzung der Stadtpolitik wiederfinden.
Sein Ausbau und Erhalt ist als zukunftssichernde Maßnahme für Duisburgs BürgerInnen selbstverständlich.“

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