GRÜNE fordern mehr Unterstützung für KiTas


Gute Nachrichten für Kinder, Eltern und Kindertagesstätten: Die schwarz-grüne Landesregierung unterstützt die freien Kita-Träger in NRW mit 100 Millionen Euro. Die Grünen in Duisburg fordern die Stadt auf, ihren Worten Taten folgen zu lassen und ebenfalls die Zuschüsse zu erhöhen.

Die KiTa-Träger stehen vor großen Herausforderungen: Wie überall sind auch für sie die Miet- und Nebenkosten angestiegen. Zudem gibt es für ihre Angestellten zukünftig mehr Lohn, da eine Tariferhöhung durchgesetzt wurde. Einerseits gut, weil die Arbeit in der frühkindlichen Bildung mehr Anerkennung, auch auf dem Lohnzettel, braucht, andererseits schwierig als zusätzlicher Kostenpunkt für die Arbeitgeber*innen. Deshalb kommt die Überbrückungshilfe aus Düsseldorf genau richtig, um die freien Träger zu entlasten und den Fortbestand der KiTas zu gewährleisten. Würden diese sich zurückziehen oder pleite gehen, müsste die Stadt den Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz sicherstellen. Kann sie das nicht, können Eltern klagen, was unschön und teuer wird. Deshalb haben auch die Kommunen ein großes Interesse daran, ausreichend KiTa-Plätze anzubieten. Dr. Sebastian Ritter ist jugendpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion in Duisburg und fordert ein Bekenntnis sowie Taten: „Leider haben wir in Duisburg viel zu wenig KiTa-Plätze, sodass man unbedingt die KiTa-Träger unterstützen und neue gewinnen muss. Vergleichbare Städte haben trotz knapper Kassen mehr für den Ausbau von KiTa-Plätzen geleistet und somit die Kinder, die Eltern und die Wirtschaft gefördert. Wir fordern die GroKo in Duisburg erneut auf, konsequent und verlässlich den Trägeranteil zu 100 % zu übernehmen. Die Landesregierung hat geliefert, jetzt liegt es an der Stadt, ob sich die KiTa-Lage bessert oder nicht.“

Im nächsten Kindergartenjahr im August 2024 stellt NRW zusätzlich 10 % mehr Geld für das Kinderbildungsgesetzt (KiBiz) zur Verfügung, was die KiTa-Träger ebenfalls entlasten wird. Vera Kropp von den Duisburger Grünen führt aus: „Für Duisburg als belastete Kommune ist das ein starkes Zeichen vom Land, wie wichtig die frühkindliche Bildung ist. Diese finanzielle Hilfe und im besten Fall auch mehr kommunale Gelder signalisieren den Trägern, dass wir ihre Arbeit schätzen, brauchen und unterstützen. In Duisburg müssen wir unseren Fokus konsequent auf den Ausbau der KiTa-Plätze lenken, um den Familien mit Kindern ihr Recht auf einen KiTa-Platz und somit die Teilhabe an Betreuung, Bildung und dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

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