Gefährlicher Schulweg in Aldenrade: GRÜNE fordern Maßnahmen


Vertreter*innen der Schulpflegschaft der GGS Schulstraße schildern drastisch die morgendliche unübersichtliche Verkehrssituation. Die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Walsum fordern die Verwaltung auf, Maßnahmen zu prüfen, die die Sicherheit der Kinder gewähren und weitere Unfälle vermeiden.

An der GGS Schulstraße in Duisburg-Walsum wird es morgens öfter brenzlig: Einige Schulkinder werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht, wobei zum Teil in zweiter Reihe geparkt wird, um den Filius aussteigen zu lassen. Zusätzlich düst der Durchgangsverkehr mit teils überhöhter Geschwindigkeit bei zugelassenen 30 Stundenkilometern vorbei und macht die Situation zusätzlich gefährlich. Ein Elternteil wurde bereits im Spätsommer angefahren und leicht verletzt. Weitere Unfälle, erst recht mit Kindern, müssten unbedingt vermieden werden, erläutern die Schulpflegschaftsvertreter*innen in persönlichen Gesprächen mit den GRÜNEN. Auch die Kleinen der nahen KiTa des Evangelischen Familienzentrums Walsum müssen besser geschützt werden. So viele schwache Verkehrsteilnehmer*innen auf einmal erfordern umgehende und weitreichende Sicherheitsmaßnahmen.

Markus Laaks von der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Walsum und stellvertretender Bezirksbürgermeister mahnt: „Für unsere Kinder muss der Weg zur KiTa und zur Schule von Sicherheit und Rücksicht geprägt sein. Besonders wenn Schulkinder selbstständiger werden und allein zur Schule gehen, müssen die Risiken für Leib und Leben so gering wie möglich sein. Die 30 km/h Höchstgeschwindigkeit sind von Kraftfahrzeugen zwingend einzuhalten, sollten regelmäßig überprüft und bei Verstoß geahndet werden. Maßnahmen wie ein Zebrastreifen und Bremsschwellen vor der Schule wären geeignete Mittel, das Tempo zusätzlich zu senken.“ Deshalb stellt die grüne Fraktion in der Bezirksvertretung Walsum am 26. Oktober einen Antrag, entsprechende Schritte zu prüfen. Der sensible Bereich für die Kinder liegt auf der Schulstraße in Duisburg-Aldenrade zwischen den Einmündungen der Friedrich-Ebert-Straße und der Stöckstraße.

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