Regionalplan Ruhr und Flächenfraß in Duisburg

Informationsveranstaltung des BUND und der GRÜNEN Duisburg:

„Regionalplan Ruhr und Flächenfraß in Duisburg“

am Mittwoch, den 16. Januar 2019,
18:00 Uhr, Philosophenweg 2 in 47051 Duisburg (GRÜNE Geschäftsstelle)

Einführungsvortrag durch: Dr. Johannes Meßer

Bedroht sind auch Flächen in Landschaftsschutzgebieten (54 ha).

In 2009 hat die Landesregierung die Neuordnung der Landesplanung beschlossen. Dem Regionalverband Ruhr wurde die staatliche Aufgabe der Regionalplanung für sein Verbandsgebiet übertragen. Die Aufstellung eines Regionalplans Ruhr wurde beschlossen. Der Entwurf liegt seit dem 27.8.2018 bis zum 1.3.2019 öffentlich aus (z.B. im Stadthaus, Duisburg-Zentrum).

Im Regionalplan Ruhr werden Ziele und Grundsätze zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums festgelegt. Diese sind bei bedeutsamen Planungen und Maßnahmen zu beachten. Der Regionalplan befasst sich u.a. mit der Siedlungsentwicklung, Freiraumentwicklung, Klimaschutz und Klimaanpassung sowie Verkehr und technische Infrastruktur.

Seitens der Stadt Duisburg wurde bereits ein Dialog zum Thema Wohnen und Wirtschaft angeboten. Ein weiteres Dialogforum folgt noch zum Thema „Gewerbeflächen/Wirt­schaftsentwicklung“.

Die möglichen Folgen des Regionalplans Ruhr für Natur und Umwelt, und damit für das Klima in unserer Stadt sind enorm. Der Plan beinhaltet einen gewaltigen Flächenfraß im Duisburger Stadtgebiet. Diese möglichen Folgen werden von Natur- und Umweltschützern genauer untersucht.

Der BUND (Bund Umweltschutz Deutschland) Kreisgruppe Duisburg und die GRÜNEN Duisburg laden alle inte­ressier­ten Bürger und Bürgerinnen zum Thema „Regionalplan Ruhr und Flächenfraß in Duisburg“ ein. Die betroffenen Flächen im Stadtgebiet (z.B. Uni-Wald Neudorf oder Bebauung Rhein-Herne-Kanal Ober-Meiderich) werden dargestellt und diskutiert. Dabei sollen auch Ideen ausgetauscht werden, wie Einwände gegen diese Planung formuliert und vorgebracht werden können.

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