Grüne bemängeln undemokratischen Umgang mit dem Haushaltsplan 2016 im Jugendhilfebereich.

Undemokratisches Vorgehen von SPD und CDU im Jugendhilfeausschuss verhindert die Diskussion über die bedarfsgerechte Verteilung der Gelder für die Duisburger Kinder- und Jugendarbeit.

Der Ausschuss hat haushaltrelevante Themen ohne Debatte in den Rat geschoben.
Der Jugendring und die Wohlfahrtsverbände haben nur ein Stimm- sowie Beratungsrecht in diesem Gremium. SPD und CDU verhindern durch ihre undemokratische Haltung eine konstruktive sowie dringend notwendige Auseinandersetzung über Jugendpolitischen Themen. „Durch die Verschiebung der haushaltsrelevanten Themen im Jugendbereich auf den Rat geschieht genau das Gegenteil dessen, was wir mit der besonderen Zusammensetzung des Jugendhilfeausschusses eigentlich bewirken wollen. Und zwar die Partizipation der Jugend-und Wohlfahrtsverbände. So werden aber die Jugend-und Wohlfahrtsverbände von der gemeinsamen Diskussion ausgeschlossen, “so die jugendpolitische Sprecherin der Grünen im Rat der Stadt Duisburg, Nazan Sirin.
„Der Grund dafür könnte sein, dass zum ersten Mal im Jugendhilfebereich Gelder aus unterschiedlichen Haushaltsposten anders zu verteilen sind“ führt Nazan Sirin aus. „Hierbei besteht die Gefahr, dass bei der Verteilung der Gelder bestimmte Einrichtungen und Verbände bevorzugt und somit andere benachteiligt werden“.

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